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Gutes Logodesign

Erfahren Sie, an welchen Eigenschaften Sie ein gutes Logodesign erkennen und was der Begriff "Logo" bedeutet.

Begriff Logo

Der Begriff "Logo" wird oft falsch interpretiert. Viele verstehen darunter eine Grafik. Aber gerade das ist es nicht. Wörtlich übersetzt bedeutet Logo "sinnvolles Wort". Der Schriftzug steht also im Mittelpunkt und kann mit Bildzeichen kombiniert werden. Damit wird die eindeutige Kommunikationsfähigkeit eines solchen Zeichens in den Vordergrund gerückt.

Die Kunst ist es nun, die Darstellung auf das wesentliche zu beschränken, damit es einprägsam wird und bleibt. Große Firmen und Institutionen haben ganz einfache Logos, wie z.B. Deutsche Bank, Dresdner Bank, IKEA, ADAC, Karstadt, Mercedes Benz, TUI u.v.m.

Die Gestaltungsleistung bei der Logoentwicklung liegt also darin, die "Kunst des Weglassens" zu beherrschen und trotzdem eindeutig zu kommunizieren. Das ist eine der schwierigsten Gestaltungsarbeiten bei der Schaffung eines Corporate Design und setzt voraus, dass sich der Designer intensiv mit der Firma oder Institution auseinandergesetzt hat - ein langer Entwicklungsprozess. Ein professionell gestaltetes Firmenlogo stellt einen großen Imagewert dar und hat seinen Preis.

Logodesign muss einprägsam sein

Logodesign soll so gestaltet sein, dass es sich beim Betrachter einprägt. Einfache, klare Formen und passende Farben bestimmen das Logodesign. Auf detaillierte, schwer einprägsame Elemente und eine differenzierte Farbgebung sollte verzichtet werden.

Logodesign der Firma wiederspiegeln

Egal für welchen Zweck ein Logo eingesetzt werden soll, sei es als Markenzeichen für Unternehmen, für öffentliche Institutionen oder Vereine, in der Gestaltung müssen typische Merkmale des Logoträgers und dessen Aufgabenfeld zum Ausdruck kommen. Das Logo eines Spielwarenhandels darf natürlich verspielter und farbenfroher erscheinen, als das eines Rechtsanwaltes.

Logodesign muss die Zielgruppe ansprechen

Wer immer Logodesign einsetzt, möchte damit eine bestimmte Gruppe von Menschen, seine Zielgruppe, erreichen und auf seine Tätigkeit aufmerksam machen. Die Gestaltung soll diese Zielgruppe ansprechen. Eine Firma, die Spielwaren verkauft und Kinder anspricht, wird eine verspieltes Logodesign wählen, ein Seniorentanzverein eher auf ein gediegenes Design wert legen.

Logodesign muss in unterschiedlichsten Medien einsetzbar sein

Das Logo ist ein Bestandteil des gesamten Corporate Designs und wird daher in vielfältiger Form in Erscheinung treten. Ob Briefpapier, Visitenkarten, Prospekte, Bücher, Plakate, Autobeschriftungen, Werbegeschenke und Internet, die Wiedergabefähigkeit des Logos muss in all diesen unterschiedlichen Medien gewährleistet sein.

Bei der Farbwahl ist die Verwendung von Standardfarben, wie HKS, sehr zu empfehlen, denn dadurch verringern sich die Druckkosten. Zudem sollte das Logo auch in schwarz-/weis- Darstellung gut abbildbar sein.

Logodesign muss zeitneutral sein

In der Regel begleitet ein Logodesign seinen Träger über einen langen Zeitraum und wird von der Zielgruppe akzeptiert. Häufige Veränderungen gefährden den Wiedererkennungswert. Daher macht es wenig Sinn, das Logo jedem aktuellen Trend anzupassen. Das ist allenfalls bei einem zeitlich begrenztem Einsatz von Logos z.B. für eine Veranstaltung sinnvoll.
Das heißt nicht, dass ein Logodesign niemals verändert werden sollte, aber eine Veränderung der Erscheinung muss sorgfältig geplant und dabei die Akzeptanz bei der Zielgruppe im Auge behalten werden.

Logodesign sichern

Wer ein Logo zu einem Markenzeichen etablieren möchte, muss prüfen, ob es nicht bereits in ähnlicher Form von Dritten verwendet wird und ein Schutz möglich ist. Besteht das Logo aus einem Phantasienamen oder beinhaltet es ein Bildzeichen, ist eine Markenrecherche angeraten, um Verwechslungsgefahren mit anderen Marken zu vermeiden. Verwendet man den eigenen Namen, ist ein Schutz in der Regel nicht notwendig. Der eigene Vor- und Zuname ist automatisch geschützt.
Bei Namensgleichheit wird eine Unterscheidung durch einen Zusatz erreicht, z.B. Heinrich Müller, Fahrradverleih.

Verlief die Markenrecherche positiv, d.h. das gewählte Logo besteht in gleicher und ähnlicher Form noch nicht am Markt, sollte es durch einen Eintrag bei nationalen oder auch internationalen Patent- und Markenämtern geschützt werden. Nur so haben Sie eine solide rechtliche Grundlage, um gegen Nachahmer vorzugehen.
Markenschutz ist mit Kosten verbunden, zeitlich begrenzt ( in Deutschland 10 Jahre) und muss gegebenenfalls verlängert werden.

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